Bei einem Intelligenztest handelt es sich um ein Instrument zur Bestimmung der Intelligenz einer Person (oder sogar eines Tieres). Der Intelligenztest gehört zur psychologischen Diagnostik. Das Ergebnis eines Intelligenztest ist der sog. Intelligenzquotient. Dieser wird oftmals auch als IQ bezeichnet – der Intelligenztest folglich auch als IQ Test.

Heutige idealtypische IQ Tests sind oftmals normorientiert gestaltet. Dies bedeutet, dass die empirischen Ergebnisse (also bereits durchgeführten Versuche ein und desselben  Tests) gemäß der sog. Normalverteilung (Gaußschen Glockenkurve) verteilt sind.

Grundsätzlich ist der IQ nur eine statistische Größe. Somit stellt sich die Frage nach dem Praxisbezug. Die Lösung dieser Frage ergibt sich aus der Grundidee, dass der ermittelte (theoretische) IQ eine (positive) Korrelation zur Fähigkeit des Lösens von praktischen Problemen aufweist.

Rein methodisch gesprochen ist der IQ die Beziehung des individuell durch den Teilnehmer erzielten Ergebnisses zu den (repräsentativen) empirischen Ergebnissen des gleichen Tests – also der Ergebnisverteilung im Rahmen der Gaußschen Glockenkurve.

Der Begriff Intelligenz ist sehr alt und wurde bereits in der Antike verwendet. Hier wurde er analog der heutigen Definitionen als die Fähigkeit angesehen, neues Wissen aufzunehmen und anzuwenden. Im Mittelalter vereinten sich aber Wissen und Intelligenz zu einem Begriff.